- Pharmazeutika
- Fluorit
- Anorganische Fluorprodukte
- Organische Fluorprodukte
- Fluorhaltige Zwischenprodukte
- 4-Fluorbenzoylchlorid
- Fluorbenzol
- M-Trifluormethylbenzolacetonitril
- 2,4-Dichlor-3,5-dinitrobenzotrifluorid
- Ethiopromid
- 2-Bromheptafluorpropan
- 2-Amino-5-Chlor-2'-Fluorbenzophenon
- 2-Fluor-4-bromanilin
- 3,5-Difluorbrombenzol
- 3,4,5-Trifluorbrombenzol
- M-Fluorphenol
- Brom-3-Fluorbenzol
- Pentafluorbenzylbromid
- Ethyldifluoracetat
- Ethyldifluorbromacetat
- Trifluorchlorsäure
- Spezielle Edelgase
- Kundenspezifisches Produkt
- Trifluormethoxybenzol-Reihe
- Reihe fluorierter Nitrobenzole
- Reihe fluorierter Toluole
- Fluorierte Benzonitril-Reihe
- Reihe fluorierter Benzoesäuren
- Fluorbenzaldehyd-Reihe
- Fluorierte Anisol-Serie
- Fluorierte Phenolreihe
- 3 - Difluormethyl-1-methyl-1H-pyrazol-4-carbonsäure
- Borsäure
- Harnstoff-Ammoniumnitrat-Lösung
- Andere kundenspezifische Produkte
- Aprepitant – Adjuvans gegen Erbrechen bei Krebschemotherapie
- Trifluorderivat-Reihe
- Lithiumsalz-LiTFSi-Serie
- Perfluorierte Reihen
- Trifluortoluol-Reihe
- 2,4-Dichlor-3,5-dinitrotrifluortoluol
- M-Fluortrifluortoluol
- O-Fluortrifluortoluol
- p-Fluortrifluortoluol
- 2-Brom-5-Fluortrifluortoluol
- 5-Brom-2-Fluortrifluortoluol
- 5-Chlor-2-Nitrotrifluortoluol
- 4-Fluor-3-Trifluormethylphenol
- P-Trifluormethylthiophenol
- M-Ditrifluortoluol
- 3,5-Bistrifluormethylbrombenzol
- p-Ditrifluortoluol
- 2. 4. 6-Trifluorbenzonitril
2,3-Difluorphenol
KURZBESCHREIBUNG
2,3-Difluorphenol ist ein weißer, niedrigschmelzender, kristalliner Feststoff (kann sich bei Raumtemperatur verflüssigen). Es vereint die schwache Acidität von Phenolen mit der starken elektronenziehenden Wirkung von Fluoratomen und ist daher ein wichtiges Zwischenprodukt für Pharmazeutika und Pestizide.
TECHNISCHE INDIKATOREN
| Artikel | Ergebnis |
| Aussehen | Weiße, feste, kristalline bis niedrigschmelzende Klumpen |
| Dichte | 1,351 g/cm³ |
| Dampfdruck | 4,7 ± 0,2 mmHg (25 °C) |
| Reinheit (%) | ≥99,8 % |
ANWENDUNGEN
1. Pharmazeutisches Zwischenprodukt: Wird in der Synthese von Antikonvulsiva (z. B. Fluoranaloga von Fosphenytoin) und antibakteriellen Wirkstoffen (z. B. Fluorchinolonen) verwendet. Beispiel: Williamson-Etherifizierung zur Einführung von Seitenketten, wodurch selektive α₂-adrenerge Rezeptoragonisten entstehen.
2. Zwischenprodukt für Pestizide: Wird verwendet für Phenoxycarbonsäure-Herbizide (z. B. Fluorderivate von 2,4‐D) und Insektizide (z. B. das Phenolfragment von Lufenuron).
3. Flüssigkristallmaterialien: Werden als hochpolare Endgruppe in Flüssigkristallmoleküle eingeführt, um die intermolekulare Wasserstoffbrückenbindung zu verstärken; werden in ferroelektrischen und antiferroelektrischen Flüssigkristallen verwendet.
4. Koordinationschemie: Die phenolische Hydroxylgruppe kann mit verschiedenen Übergangsmetallionen (z. B. Kupfer, Zink) koordinieren, um fluoreszierende Metallkomplexe oder magnetische Materialien zu bilden.
LAGERBEDINGUNGEN
1. An einem gut belüfteten, kühlen und trockenen Ort aufbewahren. Vor Hitze und offenen Flammen schützen.
2. Behälter dicht verschlossen halten, vor Feuchtigkeit schützen.
3. Getrennt von starken Oxidationsmitteln und Lebensmittelzusatzstoffen lagern – nicht mischen.
4. Der Lagerbereich sollte mit Auffangwannen und geeigneten Sammelmaterialien ausgestattet sein.
PAKET
1. Versiegelte Fässer, äußere Kunststoff- oder Faserplattenkartons.
2. Andere Verpackungsformen sind auf Anfrage erhältlich.
CHEMISCHE EIGENSCHAFTEN
Schmelzpunkt: 39–42 °C, Siedepunkt: 54 °C (25 mmHg) oder 141,2 °C (760 mmHg), Flammpunkt: 56 °C, Brechungsindex: 1,496. pKa ~7,71 (schwach sauer, stärker als Phenol); reagiert mit Natriumhydroxid zum Natriumphenolat. Die phenolische Hydroxylgruppe oxidiert leicht zu einer chinoiden Struktur; unter Schutzgasatmosphäre bei 2–8 °C lagern.
BILD
Beschreibung2


