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Salzsäure
KURZBESCHREIBUNG
Salzsäure ist eine wässrige Lösung von Chlorwasserstoff (HCl) und findet vielfältige industrielle Anwendungen. Sie ist eine farblose, transparente Flüssigkeit mit einem stechenden Geruch und ist stark ätzend. Konzentrierte Salzsäure (ca. 37 Massenprozent) ist extrem flüchtig. Beim Öffnen eines Behälters mit konzentrierter Salzsäure verdampft das Chlorwasserstoffgas und verbindet sich mit dem Wasserdampf der Luft zu feinen Salzsäuretröpfchen, wodurch ein Säurenebel über der Flaschenöffnung entsteht. Salzsäure ist Hauptbestandteil der Magensäure, die die Verdauung fördert und mikrobiellen Infektionen entgegenwirkt. In der chemischen Industrie hat Salzsäure zahlreiche wichtige Anwendungen und spielt eine entscheidende Rolle für die Produktqualität. Sie wird zum Beizen von Stahl verwendet und ist zudem ein notwendiges Reagenz für die großtechnische Herstellung vieler anorganischer und organischer Verbindungen, wie beispielsweise Vinylchlorid, dem Vorläufer von PVC-Kunststoffen. Salzsäure findet auch in vielen kleineren Anwendungen Verwendung, beispielsweise bei der Haushaltsreinigung, der Herstellung von Gelatine und anderen Lebensmittelzusatzstoffen, als Entkalkungsmittel und bei der Lederverarbeitung.
TECHNISCHE INDIKATOREN
| Projekt analysieren | Analyse | Erfordernis |
| Aussehen | Aussehen | Farblose Flüssigkeit mit stechendem Geruch |
| Dichte | Dichten | 1,18 g/cm 3 |
| Dampfdruck | Dampfdruck | 27,3 Pa (20°C) |
| Reinheit(%) | Feinheit | 37,1 % |
VERWENDEN
2. Eine der wichtigsten Anwendungen von Salzsäure ist das Beizen von Stahl. Vor der Weiterverarbeitung von Eisen oder Stahl (Extrudieren, Walzen, Verzinken usw.) kann Salzsäure eingesetzt werden, um den Oberflächenrost oder das Eisenoxid zu entfernen. Üblicherweise wird eine 18%ige Salzsäurelösung als Beizmittel zur Reinigung von Kohlenstoffstahl verwendet.
3. Die Flammenfärbungsreaktion wird häufig zur Prüfung von Metallen oder deren Verbindungen eingesetzt. Der für die Prüfung verwendete Platindraht muss mit verdünnter Salzsäure gereinigt werden, um den Einfluss von Verunreinigungen zu entfernen.
4. Salzsäure wird auch häufig in der Erdölindustrie eingesetzt: Sie wird in Erdölquellen injiziert, um das Gestein aufzulösen und einen großen Hohlraum zu schaffen. Dieses Verfahren wird oft bei der Erdölförderung in den Nordsee-Ölfeldern angewendet.
LAGERBEDINGUNGEN
1. In einem kühlen, gut belüfteten Lager aufbewahren.
2. Die Temperatur im Lager darf 30°C nicht überschreiten und die relative Luftfeuchtigkeit darf 85% nicht überschreiten.
3. Behälter verschlossen halten.
4. Es sollte getrennt von Alkalien, Aminen, Alkalimetallen und brennbaren Stoffen gelagert und nicht mit diesen vermischt werden.
Der Lagerbereich sollte mit Ausrüstung zur Behandlung von Leckagen und geeigneten Auffangmaterialien ausgestattet sein.
PAKET
2. Andere Verpackungsformen können je nach Kundenwunsch bereitgestellt werden.
CHEMISCHE EIGENSCHAFTEN
2. Beim Lösen bestimmter Metallverbindungen in Salzsäure bilden die Metallionen Komplexe mit den Chloridionen. Beispielsweise ist Bleidichlorid, das sich in kaltem Wasser nur schwer löst, in Salzsäure löslich.
3. Kupfer ist in verdünnter Salzsäure unter Luftabschluss schwer löslich, löst sich aber in heißer, konzentrierter Salzsäure unter Freisetzung von Wasserstoff.
4. Substitutionsreaktion: Alkohole können in saurem Milieu eine nukleophile Substitution eingehen, wobei halogenierte Kohlenwasserstoffe entstehen.
5. Additionsreaktion: Chlorwasserstoff kann auch an olefinische Doppelbindungen addiert werden, wodurch chlorierte Kohlenwasserstoffe entstehen.
6. Aminverbindungen sind in Wasser im Allgemeinen nicht sehr gut löslich. Um ihre Löslichkeit zu erhöhen, können sie mit verdünnter Salzsäure behandelt werden, wobei Ammoniumsalze entstehen.
7. Anhydrisches Zinkchlorid, gelöst in hochkonzentrierter Salzsäure, kann zur Herstellung des Lucas-Reagenz verwendet werden. Dieses dient zur Unterscheidung von Alkoholen mit sechs oder weniger Kohlenstoffatomen, ob es sich um primäre, sekundäre oder tertiäre Alkohole handelt. Das Lucas-Reagenz trübt sich sofort bei Zugabe von tertiären Alkoholen, nach 2–5 Minuten bei Zugabe von sekundären Alkoholen und trübt sich bei Zugabe von primären Alkoholen beim Erhitzen.
Beschreibung2




