Monatlicher Einblick in die Fluorchemikalienbranche (Oktober 2025): Marktvolatilität und Ausblick (Teil 2)

◼Marktausblick
Fluorit: Da der Winter naht und die kälteren Temperaturen den Minenbetrieb in vielen Gebieten einschränken, bleibt die heimische Fluoritproduktion schwach und das Angebot knapp, was die Preise stützt. Die aktuelle Flaute im Fluorchemikaliensektor ist jedoch deutlich spürbar, mit einem pessimistischen Ausblick für die Fluorwasserstoffsäurepreise und einer unzureichenden Nachfrage nach Fluorit. Der Nachfragedruck bleibt hoch. Inmitten dieses Wechselspiels zwischen optimistischen und pessimistischen Marktstimmungen halten einige Hersteller an ihrer Position der Preisstabilisierung oder sogar -stützung fest, während im Handelssektor weiterhin Zugeständnisse gemacht werden und Transaktionen auf niedrigem Niveau allmählich wieder anlaufen.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Sorgen um die Fluoritnachfrage im November anhalten und der Fluoritmarkt seinen schwachen Konsolidierungstrend in der ersten Monatshälfte voraussichtlich fortsetzen wird. Das Transaktionsvolumen in verschiedenen Regionen dürfte weiter leicht zurückgehen, und eine deutliche Verbesserung der Marktaktivität ist unwahrscheinlich. Da die nördlichen Regionen jedoch vollständig in ihre Winterpause eintreten, könnte ein weiterer Angebotsrückgang dem Markt neue Unterstützung bieten. Das Zusammenspiel zwischen Käufern und Verkäufern wird anhalten, und das tatsächliche Transaktionsvolumen bleibt abzuwarten. Daher wird für November ein leichter Rückgang der Fluoritpreise um insgesamt 30–80 Yuan/Tonne erwartet.
Im Hinblick auf den Außenhandel werden die Fluoritimporte voraussichtlich weiterhin schwach bleiben. Da es in der Äußeren Mongolei kälter wird, könnten die Preise allmählich sinken, sodass eine deutliche Verbesserung des Exportmarktes unwahrscheinlich ist. Die weitere Marktentwicklung erfordert eine genaue Beobachtung der regionalen Sicherheits- und Umweltrichtlinien, der Winterpausenregelungen, der Devisen- und Schifffahrtsbedingungen sowie des Betriebszustands der nachgelagerten Anlagen.
Fluorwasserstoff:
Die nachlassende Nachfrage ist deutlich erkennbar und verstärkt die pessimistische Marktstimmung. Bezüglich der November-Aufträge kann das Ausmaß der erwarteten Preisrückgänge regional unterschiedlich ausfallen. Neue Aufträge für Fluorwasserstoff In den Regionen Jiangsu und Zhejiang wird ein leichter Rückgang erwartet, wobei erste Schätzungen eine Anpassung von 100–400 Yuan/Tonne nahelegen und die Wahrscheinlichkeit einer Stabilisierung gering ist. In den nördlichen Regionen könnten die ausgehandelten Preise aufgrund jüngster Zugeständnisse bei einigen Spot-Aufträgen weiter sinken. Derzeit herrscht am Markt eine abwartende Haltung; die Marktteilnehmer warten auf Nachrichten, die die Marktentwicklung bestimmen könnten.





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