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Die Preise für Lithiumcarbonat schwanken und sind schwach; kurzfristiges Seitwärtshandeln wird empfohlen.

01.11.2024

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Gestern, Lithiumcarbonat Die Futures schwankten leicht. Der Durchschnittspreis für Lithiumcarbonat in Batteriequalität sank im Vergleich zum Vortag um 200 Yuan pro Tonne. Auf der Angebotsseite stieg die inländische Lithiumcarbonatproduktion in der vergangenen Woche um 66 Tonnen auf 13.423 Tonnen. Nach dem Preisverfall von Lithium haben einige Lithiumsalzwerke ihre Produktion bereits gedrosselt oder die Mengen reduziert.

Laut einer Umfrage wird die heimische Lithiumcarbonatproduktion im Oktober voraussichtlich um etwa 8 % gegenüber dem Vormonat sinken. Die chilenischen Zollbehörden verzeichneten im September Lithiumcarbonat-Exporte nach China in Höhe von 16.600 Tonnen, ein Plus von 37 % gegenüber dem Vormonat. Auch im Vergleich zum Vormonat stieg das Exportvolumen. Der Lagerbestand an Lithiumcarbonat sank letzte Woche um 2.165 Tonnen auf 116.500 Tonnen, ist aber weiterhin hoch. Der CIF-Mittelpreis fiel letzte Woche um 2,6 % gegenüber dem Vormonat. Kürzlich traf eine Lieferung afrikanischen Erzes im Hafen ein, was sich auf den Spotmarkt auswirkte.

 

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Mittel- bis langfristig werden die Lithiumminen und Salzseen in diesem und im nächsten Jahr ihre Produktion deutlich steigern, während das Überangebot an Lithiumcarbonat schwer zu beheben sein wird. Nachfrageseitig wird erwartet, dass die Produktionspläne der inländischen Hersteller im Oktober im Wesentlichen denen vom September entsprechen, die Nachfrage im November jedoch mit gewissen Unsicherheiten behaftet ist. Die Europäische Union hat angekündigt, für fünf Jahre eine endgültige Antisubventionssteuer auf chinesische Elektrofahrzeuge zu erheben. Strategisch gesehen neigt sich die Hochsaison dem Ende zu, und aufgrund hoher Lagerbestände und der Nachfrage nach Absicherungsgeschäften werden die Lithiumpreise voraussichtlich nur geringfügig schwanken. Kurzfristig empfiehlt sich ein Handel in einer bestimmten Preisspanne, mittel- und langfristig bleibt die Strategie, bei Höchstständen Short-Positionen einzugehen, weiterhin die beste Wahl.