Magnesiumfluorid-Beschichtung: Vielseitige Anwendungsmöglichkeiten und hervorragende Leistung
Die Hauptaufgabe der Beschichtung besteht darin, Reflexionen zu reduzieren und die Lichtdurchlässigkeit der Linse sowie die Bildqualität zu verbessern. In modernen Linsenfertigungsprozessen ist die Beschichtung der Linse unerlässlich. Sie basiert auf dem Prinzip der optischen Interferenz. Eine Schicht aus einem Stoff (üblicherweise Fluorid) mit einer Dicke von einem Viertel der Wellenlänge wird auf die Linsenoberfläche aufgetragen, um die Reflexion des Lichts dieser Wellenlänge zu minimieren.
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Eine einzelne Filmschicht ist nur für eine Lichtfarbe geeignet, während eine Mehrschichtbeschichtung mehrere Lichtfarben absorbieren kann. Bei einer Mehrschichtbeschichtung werden üblicherweise verschiedene Materialien verwendet, um die Linsenoberfläche wiederholt mit unterschiedlich dicken Filmschichten zu beschichten.
Mehrschichtvergütungen können die Lichtdurchlässigkeit einer Linse deutlich verbessern. Beispielsweise beträgt der Reflexionsgrad jeder Oberfläche einer unbeschichteten Linse 5 %, sinkt nach einer Einschichtvergütung auf 2 % und kann durch eine Mehrschichtvergütung auf 0,2 % reduziert werden. Dadurch wird die diffuse Reflexion zwischen den Linsen deutlich verringert, was den Kontrast und die Schärfe des Bildes verbessert.
Magnesiumfluorid-Beschichtung
Magnesiumfluorid ist ein Beschichtungsmaterial. Magnesiumfluorid Kristall (MgF 2 Es gehört zum tetragonalen Kristallsystem, hat einen Schmelzpunkt von 1255 °C, eine hohe Härte, gute mechanische Eigenschaften, ist chemisch stabil und neigt nicht zum Zerfließen oder Korrosion. Seine wichtigsten optischen Eigenschaften sind die hohe Transmission im Vakuum-Ultraviolett-Bereich (die Transmission bei 170 nm liegt noch über 80 %). Es findet breite Anwendung in der Glasfaserkommunikation, im Militärbereich und in verschiedenen optischen Komponenten.
Anwendung einer Magnesiumfluorid-Beschichtung
Die Hauptanwendung von Magnesiumfluorid Eine AR-Beschichtung ist eine Oberflächenbeschichtung von normalem Einscheiben-Sicherheitsglas (ESG), die die Lichtdurchlässigkeit der Glasoberfläche verbessert, die Reinigung erleichtert und gleichzeitig die Lebensdauer des Glases verlängert. AR-beschichtetes Glas findet derzeit hauptsächlich Anwendung in Solarzellenkomponenten, Solarthermie, im Bauwesen, in der Automobilindustrie und anderen Bereichen.
Herstellung einer Magnesiumfluorid-Beschichtung
Magnesiumfluorid Die Beschichtung erfolgt mittels Verdampfung, genauer gesagt durch Erhitzen und Verdampfen einer bestimmten Substanz, die sich anschließend auf der Oberfläche eines festen Materials ablagert. Dieses Verfahren wurde erstmals 1857 von Faraday beschrieben und zählt heute zu den gängigsten Beschichtungstechnologien. Verdampfende Substanzen wie Metalle oder Verbindungen werden in einem Tiegel platziert oder an einem Heizdraht als Verdampfungsquelle aufgehängt. Die zu beschichtenden Substrate, beispielsweise Metalle, Keramik oder Kunststoffe, werden vor dem Tiegel positioniert. Nach dem Evakuieren des Systems in ein Hochvakuum wird der Tiegel erhitzt, um die darin enthaltene Substanz zu verdampfen. Die Atome oder Moleküle der verdampften Substanz lagern sich kondensiert auf der Oberfläche des Substrats ab. Die Schichtdicke kann von einigen hundert Angström bis zu mehreren Mikrometern reichen. Sie wird durch die Verdampfungsrate und -dauer der Verdampfungsquelle (bzw. durch die Ladungsmenge) sowie durch den Abstand zwischen Quelle und Substrat bestimmt. Für großflächige Beschichtungen werden häufig ein rotierendes Substrat oder mehrere Verdampfungsquellen eingesetzt, um eine gleichmäßige Schichtdicke zu gewährleisten. Der Abstand zwischen Verdampfungsquelle und Substrat sollte geringer sein als die mittlere freie Weglänge der Dampfmoleküle im Restgas, um chemische Reaktionen durch Kollisionen zwischen Dampf- und Restgasmolekülen zu vermeiden. Hochwertiges Glas wird ein- oder beidseitig so bearbeitet, dass es eine geringere Reflexion als normales Glas aufweist und die Lichtreflexion auf unter 1 % reduziert wird. Im sichtbaren Lichtbereich beträgt die einseitige Reflexion von normalem Glas etwa 4 %, die spektrale Gesamtreflexion etwa 8 %.
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